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Leibnizpreis

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist die bedeutendste Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen. Mit ihm werden j?hrlich bis zu zehn Forschende ausgezeichnet, die in ihrer wissenschaftlichen Arbeit frühzeitig exzellente grundlegende Leistungen erbracht haben und die deutsche Forschungslandschaft wohl weiterhin pr?gen werden.

Den Preis vergibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 1986. Das Preisgeld soll die Arbeitsbedingungen der Ausgezeichneten verbessern, indem sie von Verwaltungsaufwand entlastet werden und qualifizierte, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leichter besch?ftigen k?nnen.

Den mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotierten Leibnizpreis erhielten bislang (Stand: 2019) 20 Angeh?rige der Technischen Universit?t München (TUM):

Sami Haddadin (2019)

Ordinarius für Robotik und Systemintelligenz (Fakult?t für Elektrotechnik und Informationstechnik/Fakult?t für Informatik)

Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin erhielt 2019 den Leibnizpreis für seine wegweisenden Forschungen auf den Gebieten der Robotik. Insbesondere wird er für seine Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ausgezeichnet, in denen er die Grundlagen einer sicheren, intuitiven und zuverl?ssigen physikalischen Mensch-Roboter-Interaktion erforscht.

Brenda Schulman (2019)

Honorarprofessorin der Fakult?t für Chemie

Prof. Dr. Brenda Schulman erhielt 2019 den Leibnizpreis für ihre bedeutenden biochemischen und strukturbiologischen Arbeiten zu den molekularen Mechanismen des Ubiquitin-Systems.

Daniel Cremers (2016)

Ordinarius für Bildverarbeitung und Mustererkennung (Fakult?t für Informatik)

Prof. Dr. Daniel Cremers erhielt 2016 den Leibnizpreis für seine richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der mathematischen Bildverarbeitung und Mustererkennung. Diese Forschung zielt darauf ab, Maschinen die Analyse und Interpretation von Bilddaten beizubringen.

Hendrik Dietz (2015)

Ordinarius für Experimentelle Biophysik (Fakult?t für Physik)

Prof. Dr. Hendrik Dietz erhielt 2015 den Leibnizpreis für seine international anerkannten Arbeiten auf dem Gebiet der Bionanotechnologie. Seine Forschungsarbeiten über die mechanischen und strukturellen Eigenschaften von Proteinen er?ffnen der Entwicklung von ?Nanomaschinen“ auf DNA-Basis v?llig neue Horizonte.

Vasilis Ntziachristos (2013)

Ordinarius für Biologische Bildgebung (Fakult?t für Medizin)

Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos erhielt 2013 den Leibnizpreis für seine international hoch beachteten Beitr?ge zur optischen Bildgebung. Mit den von ihm entwickelten Verfahren hat er neue Impulse für die Grundlagenforschung und die Patientenbehandlung gesetzt.

Barbara Wohlmuth (2012)

Ordinaria für Numerische Mathematik (Fakult?t für Mathematik)

Prof. Dr. Barbara Wohlmuth erhielt 2012 den Leibnizpreis für ihre Forschungsarbeit im Bereich der Gebietszerlegungsmethoden. Diese sind ein Schlüssel zur Vereinfachung komplexer, gekoppelter Probleme der Festk?rper- und Str?mungsmechanik.

Franz Pfeiffer (2011)

Ordinarius für Biomedizinische Physik (Fakult?t für Physik)

Prof. Dr. Franz Pfeiffer erhielt 2011 den Leibnizpreis für seine Forschungsarbeit zur Entwicklung der Phasenkontrast-Bildgebung mit R?ntgenstrahlen, die ma?gebliche Fortschritte für die Früherkennung von Tumoren verspricht.

Susanne Albers (2008) *

seit 2013 Ordinaria für Theoretische Informatik (Fakult?t für Informatik)

Prof. Dr. Susanne Albers erhielt 2008 den Leibnizpreis für ihre Forschung zu effizienten Algorithmen in der Informatik. Mit ihren Arbeiten gelangen ihr wesentliche Optimierungen bei Online- und Approximationsalgorithmen.

Martin Beneke (2008) *

seit 2012 Ordinarius für Theoretische Elementarteilchenphysik (Fakult?t für Physik)

Prof. Dr. Martin Beneke erhielt 2008 den Leibnizpreis. Seine Forschung tr?gt dazu bei, dass die theoretischen Vorstellungen der Elementarteilchenphysik überprüft, Abweichungen davon aufgezeigt und neue Strukturen überhaupt erkannt werden k?nnen.

Holger Boche (2008) *

seit 2010 Ordinarius für Theoretische Informationstechnik (Fakult?t für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing. Holger Boche erhielt 2008 den Leibnizpreis für seine Impulse zum Ausbau der Mobilfunktechnik. Auf Grundlage seiner theoretischen Arbeiten erweiterte er das Verst?ndnis komplexer mobiler Kommunikationssysteme und setzte seine Erkenntnisse zugleich technisch für die Standardisierung neuer Mobilfunknetze um.

Arthur Konnerth (2001) *

seit 2005 Direktor des Friedrich-Schiedel-Stiftungslehrstuhls für Neurowissenschaften (Fakult?t für Medizin)

Prof. Dr. Arthur Konnerth erhielt 2001 den Leibnizpreis.

Ernst W. Mayr (1997)

Ordinarius für effiziente Algorithmen (Fakult?t für Informatik)

Prof. Dr. Ernst W. Mayr erhielt 1997 den Leibnizpreis.

Jean Karen Gregory (1997)

Ordinaria für Werkstoffe im Maschinenbau (Fakult?t für Maschinenwesen)

Prof. Dr.-Ing. Jean Karen Gregory erhielt 1997 den Leibnizpreis.

Gerd Hirzinger (1995)

Honorarprofessor der Fakult?t für Informatik

Prof. Dr. Gerd Hirzinger erhielt 1995 den Leibnizpreis.

Manfred Broy (1994)

Ordinarius für Software & Systems Engineering (Fakult?t für Informatik)

Prof. Dr. Manfred Broy erhielt 1994 den Leibnizpreis.

Karl-Heinz Hoffmann (1991) *

seit 1992 Ordinarius für angewandte Mathematik (Fakult?t für Mathematik)

Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann erhielt 1991 den Leibnizpreis.

Joachim Milberg (1989)

Ordinarius für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (Fakult?t für Maschinenwesen)

Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg erhielt 1989 den Leibnizpreis.

Gerhard Abstreiter (1987)

Ordinarius für Experimentelle Halbleiterphysik I (Fakult?t für Physik)

Prof. Dr. Gerhard Abstreiter erhielt 1987 den Leibnizpreis.

Wolfgang A. Herrmann (1987)

Ordinarius für Anorganische Chemie (Fakult?t für Chemie)

Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann erhielt 1987 den Leibnizpreis.

Hubert Schmidbaur (1987)

Ordinarius für Anorganische und Analytische Chemie (Fakult?t für Chemie)

Prof. Dr. Hubert Schmidbaur erhielt 1987 den Leibnizpreis.

In Klammern: Jahr der Auszeichnung
* = zum Zeitpunkt der Auszeichnung nicht an der TUM
Stand der Angaben: Zeitpunkt der Auszeichnung

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